Ich werfe das jetzt einfach mal so rein: Wir treffen uns jeden Dienstag zu unserem Stammtisch, und da wird nebenbei auch gern mal genascht. Seit zwei Wochen bin ich immer wieder um eine Tüte Sushi-Chips herumgeschlichen – klang irgendwie spannend, mal was anderes.
Aber genau da fängt es bei mir an zu haken. Nur weil man etwas machen kann, muss man es ja nicht unbedingt tun. Chips dürfen ruhig Chips sein. Und Sushi bleibt am besten auch einfach Sushi. Diese Mischung fühlt sich ein bisschen so an, als würde man an anderen Stellen auch anfangen, Dinge krampfhaft umzudeuten – einfach, weil es geht.
Versteh mich nicht falsch: Wenn die Tüte auf dem Tisch steht, greife ich schon zu. Aber extra kaufen würde ich sie eher nicht. Wenn ich Lust auf Chips habe, kaufe ich Chips. Und wenn ich Sushi will, dann eben Sushi.